Motivation wäre so einfach, wenn nicht auch Geld im Spiel wäre…

In den letzten Wochen hat die Diskussion um das Für und Wider variabler Vergütung  an Intensität zugenommen. Als bislang hochrangigster Unternehmensvertreter in Deutschland hatte vor einigen Tagen der Vorstandsvorsitzende von Bosch mit seiner Abkehr von Bonus-Zahlungen eindeutig Stellung bezogen.

Seitdem wird die bislang vor allem unter Experten in den Unternehmen geführte Debatte auch in den Medien auf breiter Basis ausgetragen.  Aus hkp/// Sicht habe ich in meinem Gastkommentar für das Handelsblatt vom 12.10.2015 das Dilemma der Unternehmen und ihrer Führungskräfte skizziert: Diese sind gezwungen, täglich differenzierende Entscheidungen zu Menschen zu treffen: Wer macht Karriere? Wer bekommt warum wieviel Geld? etc. Leistungsdifferenzierte monetäre Entscheidungen sind eine organisational unabdingbare Notwendigkeit. Dabei geht es sicher ohne Bonus. Aber drückt man den Ball an einer Stelle unter Wasser, kommt er an anderer Stelle umso kräftiger wieder hoch. Keine Differenzierung bei Geld ist also nicht die Lösung, sie muss nur richtig erfolgen!

Am 16.10.2015 hat nun Heidi Stopper, bis 2014 Vorstandsmitglied bei der Prosiebensat1 Medien AG und heute als Business- und Karrierecoach sowie Unternehmensberaterin aktiv, eine neue Kerbe für die Abschaffung von Boni geführt. Aber lesen Sie selbst ihren Beitrag auf Spiegel online und diskutieren Sie mit uns.

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